Location und Ablauf für das Firmenevent-Programm
Ein Unterhaltungsprogramm wirkt nur so gut, wie es zur Location und zum Ablauf passt. Ein grandioses Format, das auf der gebuchten Fläche nicht funktioniert, hilft niemandem. Dieser Text beschreibt, welche räumlichen und organisatorischen Fragen vor der Buchung geklärt werden sollten.
Fläche: der wichtigste Faktor
Die verfügbare Fläche entscheidet oft schon vor der Programmwahl, welche Formate überhaupt infrage kommen. Ein Walking Act, der sich durch den Raum bewegt, braucht durchgehende Wege ohne feste Hindernisse wie Säulen, Treppenstufen oder eng gestellte Tischreihen. Programme mit größerer Bewegungsfläche, etwa ein Auftritt auf Stelzen wie die Festival-Stelzen-AnimationAct ansehen →, benötigen zusätzlich eine Mindesthöhe über Kopf – insbesondere bei Veranstaltungen in Zelten oder unter abgehängten Decken.
Bei reinen Bühnenformaten reicht dagegen oft eine kleinere, klar definierte Fläche. Wichtig ist hier weniger die Gesamtgröße der Location als die freie Sichtlinie der Gäste zum Auftrittsort.
Drinnen, draußen oder beides?
Viele Formate lassen sich sowohl drinnen als auch draußen aufführen, manche sind jedoch stärker für eine Umgebung ausgelegt. Outdoor-Events bringen zusätzliche Faktoren mit sich: Wetterabhängigkeit, Untergrundbeschaffenheit, Beleuchtung bei Dunkelheit. Formate mit technischer Ausstattung, etwa Futuristisch + LaserShowAct ansehen →, benötigen je nach Tageszeit und Umgebungslicht unterschiedlich viel Vorbereitung, damit die visuelle Wirkung tatsächlich zur Geltung kommt.
Bei Hybrid-Events, die sowohl einen Außenbereich für den Empfang als auch einen Innenraum für das Hauptprogramm nutzen, lohnt sich eine Abstimmung, welcher Programmpunkt wo am besten wirkt – ein beweglicher Walking Act etwa eignet sich gut für den Außenbereich während des Empfangs, ein konzentrierteres Format für den Innenraum während des Hauptprogramms.
Wie viel Vorbereitungszeit braucht ein Programm vor Ort?
Das hängt vom Format ab. Manche Auftritte benötigen nur wenige Minuten Umkleide- und Aufbauzeit, andere – etwa Formate mit zusätzlicher Technik oder aufwendigeren Kostümen – etwas mehr Vorlauf. Diese Information liefert der Anbieter in der Regel direkt bei der Anfrage, abgestimmt auf das konkrete Format.
Braucht das Programm einen separaten Rückzugsraum?
Für Umkleide oder kurze Pausen zwischen Auftritten ist ein kleiner, abgeschlossener Bereich hilfreich, muss aber meist nicht groß sein. Ein einfacher Nebenraum oder ein abgetrennter Bereich reicht in der Regel aus.
Ablauf und Timing
Ein Programm sollte in den Gesamtablauf des Events eingebunden sein, statt isoliert dazustehen. Dafür hilft ein grober Zeitplan mit festen Ankerpunkten: Wann beginnt der Empfang, wann die Begrüßung, wann das Dinner, wann endet die Veranstaltung? An diesen Ankerpunkten lässt sich festlegen, wo ein Programm am meisten Wirkung entfaltet.
Walking Acts eignen sich besonders für Phasen ohne feste Programmpunkte – Ankunft, Umbauzeiten, Networking. Ein Format wie Pfeilmänner / Event-WegweiserAct ansehen → kann in solchen Phasen sogar eine doppelte Funktion übernehmen: Unterhaltung und praktische Orientierungshilfe zugleich, etwa beim Weg vom Eingang zum Empfangsbereich oder von einem Raum zum nächsten.
Bühnenformate dagegen brauchen einen klar definierten Zeitpunkt im Ablauf – meist zwischen zwei anderen Programmpunkten, etwa nach einer Rede und vor dem Essen. Hier ist wichtig, genug Puffer einzuplanen, falls sich der Ablauf im Vorfeld leicht verschiebt.
Technische Anforderungen
Nicht jedes Programm braucht Technik, aber wo sie gebraucht wird, sollte sie frühzeitig abgestimmt werden: Stromanschlüsse, Beschallung, Beleuchtung. Formate mit eigener technischer Ausstattung reisen oft mit entsprechendem Equipment an, benötigen aber trotzdem Informationen zur Location – etwa ob ein Stromanschluss in Reichweite ist oder ob die Location eigene technische Vorgaben hat (z. B. Lautstärkebegrenzungen in bestimmten Gebäuden).
Checkliste für das Gespräch mit der Location
Bevor ein Programm final gebucht wird, lohnt sich ein kurzer Abstimmungstermin mit der Location selbst: Welche Flächen stehen zur Verfügung, gibt es Einschränkungen bei Lautstärke oder offenem Feuer, wie ist die Deckenhöhe in den relevanten Bereichen, und gibt es einen Lastenaufzug oder ebenen Zugang für Equipment. Diese Informationen lassen sich dann direkt an den Anbieter weitergeben und sparen in der Detailabstimmung erheblich Zeit.
Die letzte Seite dieses Ratgebers beschäftigt sich mit dem zeitlichen Rahmen der Planung selbst – wann man womit beginnen sollte, damit am Ende alles zusammenpasst.